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Hinweise zum Umgang mit der Corona-Pandemie


17. Dezember 2020

Regelungen ab dem 14. Dezember 2020

Aktualisierung vom 14. Dezember 2020 zur Musik in Gottesdiensten:
In den Gottesdiensten bis zum 10. Januar 2021 ist vollständig auf Gesang und Blasinstrumente zu verzichten. Möglich ist das Musizieren mit Tasten-, Streich-, Zupf- oder Schlaginstrumenten. Für Gottesdienste im Freien gelten die gleichen Regeln, wobei hier das Musizieren mit max. 5 Bläser aus max. 2 Hausständen in entsprechendem Abstand möglich ist. 

Dringende Bitte aus aktuellem Anlass:
Bitte prüfen Sie in Ihren Kirchgemeinden, welche Form des Gottesdienstes zu Heiligabend am Christfest und den darauffolgenden Tagen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus sinnvoll und verantwortlich ist. Die Vorgaben des Freistaates und der Landeskirche geben einen Rahmen vor, der ausgeschöpft werden darf, aber nicht ausgeschöpft werden muss. 

Wir bitten Sie um ein vorsichtiges und maßvolles Handeln. Dies ist nicht nur für das Miteinander in unseren Dörfern und Städten geboten, sondern es entspricht auch der Weihnachtsbotschaft. Es ist die gute Nachricht von der Ankunft dessen, der „Heil und Leben mit sich bringt“. Damit ist auch unser Auftrag gut beschrieben.

Zur Corona-Schutz-Verordnung vom 11. Dezember 2020:
Die neue Corona-Schutz-Verordnung gilt ab dem 14. Dezember 2020 bis einschließlich 10. Januar 2021 und stellt klar, dass die Kontaktbeschränkungen nach § 2 Absatz 1 „nicht für Zusammenkünfte in Kirchen sowie auf den für die Religionsausübung bestimmten Grundstücken und in Gebäuden von Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung“ gelten (§ 2a Absatz 1).

Sie legt erneut fest, dass „die Kirchen und Religionsgemeinschaften ihre Zusammenkünfte zum Zwecke der Religionsausübung in eigener Verantwortung mit verpflichtender Wirkung regeln. Für Zusammenkünfte in Kirchen und von Religionsgemeinschaften zum Zweck der Religionsausübung sind die aufgestellten Hygienekonzepte der besonderen Infektionslage anzupassen. Dies kann durch Reduzierung der Teilnehmerzahl oder der Dauer der Zusammenkünfte oder den Verzicht auf gemeinschaftlichen Gesang oder durch Onlineangebote ohne anwesende Gemeinde erreicht werden.“ (§ 2a Absatz 2).

Zur Regelung unserer Landeskirche:
Die Bestimmungen von § 12a der Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung behalten ihre Gültigkeit.

Dies bedeutet, dass Gottesdienste in den Gebieten mit einer fünftägigen Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner unter zwingender Berücksichtigung folgender Aspekte möglich sind:

  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist vor, während und nach dem Gottesdienst durchgängig verpflichtend, ausgenommen hiervon sind liturgisch Handelnde.
  • Die Personenobergrenze ist auf die Hälfte der bisher in den Hygienekonzepten (anhand des Mindestabstandes von 1,50 Metern) festgelegten Personenobergrenzen unter Vergrößerung der Mindestabstände zu reduzieren. Alternativ kann die Personenobergrenze durch Erhöhung der Mindestabstände auf mindestens 2 Meter neu festgelegt werden.
  • Die Dauer der Gottesdienste soll nicht mehr als 45 Minuten betragen.
  • In den Gottesdiensten bis zum 10. Januar 2021 ist vollständig auf Gesang und Blasinstrumente zu verzichten. Möglich ist das Musizieren mit Tasten-, Streich-, Zupf- oder Schlaginstrumenten. Für Gottesdienste im Freien gelten die gleichen Regeln, wobei hier das Musizieren mit max. 5 Bläser aus max. 2 Hausständen in entsprechendem Abstand möglich ist. 
  • Die Kontaktnachverfolgung ist weiterhin verpflichtend für alle Gottesdienste.
  • In Abhängigkeit von der jeweils  aktuellen Situation vor Ort kann es auch nötig sein, die Hygienekonzepte weiter anzupassen und z.B. auf reine Onlineangebote bzw. das Angebot einer offenen Kirche auszuweichen. 
  • Die Hygienekonzepte sollen immer ermöglichen, dass Gottesdienststätten geöffnet bleiben und der Zugang zur persönlichen Andacht gewährleistet ist.

Zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit:
Wir bitten Sie weiterhin, nach der Aktualisierung Ihrer Planungen die dann feststehenden Angebote breit und transparent zu kommunizieren. Da dies nicht mehr in Gemeindebriefen möglich ist, empfehlen wir die Nutzung von Internetseiten, E-Mail-Verteilern oder Social-Media-Kanälen sowie der Schaukästen. Dort sollten alle Informationen aktuell zu finden sein – dies ist sowohl für interessierte Gemeindeglieder als auch für die Öffentlichkeit von großer Bedeutung. Es sollte dabei auch deutlich werden, unter welchen Bedingungen diese Angebote stattfinden und welche Voraussetzungen (z.B. Anmeldung) dafür notwendig sind.

Aktualisiert am 14. Dezember 2020

Weitere Informationen unter:

https://engagiert.evlks.de/mitteilungen/zum-umgang-mit-der-coronavirus-pandemie/