1. Dezember

Kerstin Otto

Mein Name ist Kerstin Otto. Ich bin Jahrgang 1974, verheiratet, habe drei Söhne und lebe in Frankenthal.




Ich bin dankbar, dass ich in der Geschäftsstelle des Evangelischen Schulvereins im Landkreis Bautzen e.V. in meinem „Herzblut-Bereich“ arbeiten kann: Bildungsarbeit für Kinder und ihre Familien im Kindergarten, in Grund- und Mittelschulen und im Beruflichen Gymnasium. Die gute Nachricht für Schüler und ihre Familien erlebbar zu machen, ist eine wunderbare Chance für unsere Kirche. Ich arbeite seit 2014 als gewählte Laienvertreterin unseres Kirchenbezirkes in der Landessynode mit. Ich bin aktuell Mitglied des Präsidiums und des Finanzausschusses.

Was bewegt mich besonders in diesem Advent? Ich frage mich oft, ob wir als Christen tatsächlich ein Licht für diese Welt, für andere Menschen sind. Aber wagen wir uns in die dunklen Ecken? Dorthin, wo keine heimelige Adventsstimmung, sondern Trauer und Hoffnungslosigkeit bestimmend sind? Wir kennen in unseren Gemeinden, in unserer Nachbarschaft oder auf Arbeit doch alle jemanden, der ein Licht brauchen kann. Ich möchte Ihnen und mir Mut machen, loszugehen. Auch wenn uns ein wenig unwohl dabei ist. Weil wir uns eigentlich schon längst mal melden wollten, weil uns die Worte fehlen oder wir Angst haben, etwas Falsches zu sagen. Vielleicht ist dieser Text aus dem Buch „Hinter dem Horizont“ von Petra Hillebrand ja eine Anregung:


FÜR DICH

Ich schenke dir eine Kerze
und wünsche dir,
dass ihr Licht dir hilft
selbst in dunkelster Nacht
die Hoffnung nicht zu verlieren

Ich schenke dir eine Blume
und wünsche dir
viel Kraft und Mut
damit du jeden Tag neu aufstehen
und deinen Weg weitergehen kannst

Ich schenke dir diese Karte
und wünsche dir Menschen
die für dich da sind
damit du deinen Kummer
nicht alleine tragen muss
t

Und deshalb
steht hier auch meine Telefonnummer
damit du mich anrufen kannst
wann immer du mich brauchst