18. Dezember

Andrea Schierz

Mein Name ist Andrea Schierz. Ich lebe mit meiner Familie in Steinigtwolmsdorf. Seit reichlich zwei Jahren bin ich im Neukircher und mittlerweile auch im Steinigtwolmsdorfer Pfarramt tätig. Vorher habe ich 25 Jahre in einem Krankenhaus gearbeitet.



Als ich vor 2 Jahren vom Neukircher Kirchenvorstand für die Stelle ausgewählt wurde, wusste ich eigentlich gar nicht, auf was ich mich einlasse. Was macht denn eine „Pfarrsekretärin“? Natürlich Verwaltungsarbeit, aber sie ist auch der Ansprechpartner für die Gemeindeglieder, für Anfragen von z. B. Grundstückspächtern oder zum Friedhof, für Terminanfragen für Beisetzungen, Taufen, Trauungen…, Urkunden für Amtshandlungen vorbereiten, das kirchliche Meldewesen und die Barkassen führen, die Kirchennachrichten vorbereiten, Spenden entgegennehmen, z. B. für die Rucksackaktion Tansania, Kirchgeldbescheide drucken und buchen, Abkündigungen schreiben… Heute kann ich sagen, dass es interessant und abwechslungsreich ist. Die Kirche ist für die Menschen da und natürlich versuchen auch wir als Mitarbeiter unsere Arbeit mit Herz und Verstand zu machen. Hier spüre ich, dass die Kirche lebt und wichtig ist, dass sich vor allem auch viele Ehrenamtliche engagieren, um etwas zu bewegen.

Ein paar Gedanken zum Advent:

Advent verheißt, dass Gott in unsere Welt kommt mit der Geburt unseres Erlösers – Erwartung, Hoffnung, Vorfreude, Sehnsucht nach heilem Leben – das Bild dafür ist der Stern als Symbol für das göttliche Licht. Der Stern der Sehnsucht führt uns in der Adventzeit durch die Dunkelheit. Adventzeit ist auch „Wartezeit“. Warten kann sich unterschiedlich anfühlen. Wenn ich im Stau auf der Autobahn stehe, ist das unangenehm. Aber Warten kann auch von Vorfreude geprägt sein, z. B. auf den Urlaub oder die Geburt eines Kindes. Dazu gehört auch der Advent – auf die Geburt des Erlösers warten – Gott wird Mensch. Es geschieht ein Wunder, das unsere Vorstellungen übertrifft.

Die Vorfreude auf die Fest- und Familientage ist groß – auf gutes Essen und Geschenke. Aber egal wieviel und was unter dem Tannenbaum liegt, vergessen wir nicht, allen ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken, dann wird es ein schönes Fest.

Eine gesegnete Advent- und Weihnachtszeit wünscht
Andrea Schierz